(Symbolfoto: StockSnap auf Pixabay)

Harburg leidet unter einer unzureichenden Versorgungsdichte an Haus- und Fachärzten. Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) sieht das anders, da sie ganz Hamburg als ein Planungsgebiet einstuft. Die reale Unterversorgung führt zur Überlastung vorhandener Praxen im Bezirk und längeren Wartezeiten. In anderen Bundesländern gibt es aus ähnlichen Gründen Programme, durch Stipendien an Medizinstudenten Ärzte in unterversorgte Gebiete zu holen und dort zu halten. Auf den gemeinsamen Antrag,  ein Ärztestipendium einzurichten, um mindestens jeweils einen Platz für Harburg-Kern und die Süderelbe-Region zu schaffen,  antwortet die Sozialbehörde hier ausführlich. Sicherstellungsinstrumente der KVH seien auszuschöpfen, auch habe die KVH die Überlegungen zur Frage des Stipendiums noch nicht abgeschlossen.

22-0371.01 Stellungnahme Ärztestipendium